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6 E-Commerce Trends 2022, die PIM zu einem Must-Have machen

6 E-Commerce Trends, die PIM zu einem Must-Have machen

Die sich ständig entwickelnden Technologien und Trends, die niemals schlafende Konkurrenz und die individuellen Kundenbedürfnisse sorgen dafür dass Onlinehändler auf Trab gehalten werden.

In den letzten Jahren konnten wir einen beeindruckenden Wachstum der E-Commerce Branche feststellen und Verbraucher kaufen so viel online wie noch nie zuvor. Natürlich hat die COVID-19 Pandemie ihren beträchtlichen Beitrag dazu geleistet doch auch heute noch, wo allmählich das Leben wie wir es zuvor kannten zurück kommt, kaufen Kunden nach wie vor auch gerne online. 

Statistik Anteil E-Commerce im Handel

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Es ist sogar mehr: Kunden haben den Multichannel Commerce lieben gelernt, und das ist nur einer von den vielen Trends, die dafür sorgen, dass Verbraucher weiterhin dem Onlinekauf von Produkten treu bleiben (und dass Einzelhändler Wege finden müssen um mit dem Datenmanagement Schritt halten zu können). 

Schauen wir uns also 6 weitere Trends an, die die Einführung eines PIM Systems vorantreiben und die den PIM-Markt bis 2027 auf satte 13,5 Billionen US-Dollar ansteigen lassen werden.

1. Personalisierte Produkte und Erlebnisse

Unter Produktpersonalisierung versteht man die Anpassung eines Produktes gemäß der Wünsche oder Bedürfnisse eines individuellen Kunden. Dabei kann es sich um personalisierbare Designs und Produkte von T-Shirts, Stiften, Notebooks, Handyhüllen, und so viel mehr handeln.

 

Personalisierte Produkte

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Laut einer Studie, sind 47 Prozent der befragten  Konsumenten in Deutschland daran interessiert ein individualisierbares Produkt zu kaufen, während 55 Prozent der Nutzer von Produktindividualisierungen dafür bereit sind, mehr für die Personalisierung zu zahlen als für ein gleichwertiges Massenprodukt. 

Tatsächlich sind 22 Prozent aller Onlinekäufer dazu bereit ihre Daten zu teilen wenn das zu einer erhöhten Kundenzufriedenheit führt. Wenn du also bereit dazu bist die gesamte Shopping Journey zu personalisieren vom Kauf des Produktes bishin zum allgemeinen Kundenerlebnis, dann verbesserst du maßgeblich die Kundenzufriedenheit und das Erlebnis. 

Es handelt sich hierbei gerade für kleine und mittelständische Einzelhändler um eine großartige Möglichkeit das Geschäft auszubauen. Durch den personalisierten Ansatz können KMUs aus der Masser herausstechen, die Nachfrage ihrer Kunden stillen, und neue Kunden an Land ziehen. Mit einem zentralisierten E-Commerce Produktkatalog kannst du verschiedene Ausführungen eines Artikels abspeichern als auch Produktbeschreibungen, die deine Kunden genauestens über dein Produktangebot informieren. Darüber hinaus kannst du auch sämtliche Produktinformationen weiter anreichern sodass deine Kunden eine genaue Vorstellung von dem Produkt, seinen Nutzen und Vorteilen, erhalten.. 

2. Mobile Commerce

Mobile commerce, auch bekannt als “M-Commerce,” sollte definitiv auf deinem Radar in diesem Jahr sein. Laut dieser Studie

  • Verbringt fast die Hälfte aller Befragten in etwa fünf bis sechs Stunden täglich mit Mobilgeräten
  • 69% aller Onlinenutzer suchen nach Produkten auf ihrem Handy
  • 69,4% kaufen ihre Produkte über Shopping-Apps 
  • 6 von 10 Kunden geben an, dass sie Marken bevorzugen, die die Möglichkeit des mobilen Shoppings bieten 
  • 50% des Onlinemarktes in den USA wird durch den Mobilhandel vorangetrieben

Diese Zahlen verdeutlichen wie wichtig es ist über eine mobilfreundliche Webseite mit optimierten Produktdaten zu verfügen. Je nachdem welches Shopsystem du nutzt, kannst du eine direkte Integration mit einem PIM herstellen oder eine Anbindung eines Drittanbieters verwenden. Mit manchen Plattformen, wie zum Beispiel WooCommerce, ist es einfacher eine mobilfreundliche Webseite zu erstellen, da diese auf WordPress basiert. Mit einer PIM-Anbindung hast du die Möglichkeit dein gesamtes Produktangebot zentral abzulagern und für mobile Endgeräte zu optimieren, um so eine gewinnbringende Strategie für dein Unternehmen zu garantieren.

3. Social Commerce

Wenn du ein nahtloses Einkaufserlebnis für deine Kunden bereitstellen möchtest, dann kommst du nicht um Social Commerce herum. Heutzutage verbringen wir täglich Stunden mit unserem Smartphone, und im Jahr 2020 werden sogar 145 Minuten davon lediglich mit Social Media verbracht. Das ist ganz schön viel Bildschirmzeit! Wenn du heutzutage Erfolg im E-Commerce haben möchtest, dann musst du allzeit dort sein, wo auch deine Kunden sind und die modernen Kunden von heute sind auf Social Media zu finden. Ganz klar!

Die ganz Großen machen’s hier vor: so zählt Instagram mit dem “Shopping Tab”, über den User neue Produkte entdecken können, Facebook hat einen integrierten Store, über den Nutzer ihre Lieblingsprodukte direkt kaufen können und Pinterest verfügt über die sogenannten Buyable Pins um Artikel zu bewerben. Warum solltest du also diese Plattformen nicht zu deinem eigenen Vorteil nutzen? Es gibt unzählig viele Möglichkeiten innerhalb des Social Commerce, die dein Onlinegeschäft auf das nächste Level heben können, und mit einem PIM an deiner Seite kannst du ganz einfach alle hierfür nötigen Informationen managen: du kannst all deine Bilder, Videos und Werbetexte im PIM aufbewahren und diese für die verschiedenen Netzwerke bearbeiten und optimieren - und das alles an ein und demselben Ort. 

Ein Beispiel für Social Commerce

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4. Cross-Border Selling

Forrester prognostiziert, dass grenzüberschreitende Käufe im nächsten Jahr 20% des gesamten E-Commerce Marktes ausmachen werden, mit einem Gesamtumsatz von bis zu 627 Milliarden US Dollar. 

Wenn du also noch nicht an einen grenzüberschreitenden Verkauf deiner Produkte gedacht hast, dann solltest du es spätestens jetzt in deine E-Commerce Strategie mit einbeziehen. Wenn wir von grenzüberschreitenden Handel sprechen, dann beziehen wir uns nicht darauf, die Produkte auf beliebten Marktplätzen wie Amazon zu listen, der aktuell 13% aller Onlineumsätze weltweit für sich beanspruchen kann. Vielmehr beziehen wir uns hierbei auf die Erstellung eines mehrsprachigen Onlinestores, was definitiv als nächstes auf deiner To-Do Liste stehen sollte, und wir verraten dir warum: 

  • Unternehmen haben die Möglichkeit eine höhere Reichweite zu erreichen. 68% aller Onlinekäufer geben an, dass sie auch dazu bereit sind Produkte in Onlinestores außerhalb des eigenen Landes zu kaufen.
  • Du gewinnst die 60% der Verbraucher, die angeben, keine Käufe auf englischsprachigen Webseiten zu tätigen. 
  • Du wirst zu einer weltweit vertrauenswürdigen Brand
  • Mehr Gewinn 

In einem PIM kannst du deinen lokalisierten Content für sowohl deine Marktplätze als auch deine Webseite aufbewahren und bearbeiten. Das macht es um Welten leichter mit den Herausforderungen von Übersetzungen und Lokalisierungen umzugehen, als in üblichen Excel-Tabellen. Tu dir also selber den Gefallen und erleichter dir deine eigene Arbeit und reduziere gleichzeitig die Produkteinführungszeit.

5. Optimierung der Lieferkette

Im neuen Jahr geht’s nicht nur darum (oder das sollte es zumindest nicht) wie du deine Umsätze verbessern kannst, sondern auch wie du deine internen Prozesse optimieren kannst um das Kundenerlebnis zu verbessern. Wir müssen doch nur mal daran denken welchen Einfluss die Pandemie auf die Lieferketten weltweit hatte, sie hat regelrecht alles auf den Kopf gestellt. Laut Invespcro haben “57% aller Unternehmen einen schlechten Überblick über ihre eigene Lieferkette

So kommen Geschäftsinhaber jedes Mal vor anstehenden Feiertagen wie Ostern, Black Friday oder der Weihnachtszeit regelrecht ins Schwitzen,  da sie gerade zu diesen Zeiten Lieferkettenproblemen befürchten müssen. Und leider ist kein Ende in Sicht was die Lieferkettenprobleme angeht.

Aus diesem Grund versuchen immer mehr Unternehmen ihre Lieferkettenstrategie zu verbessern, um so für unvorhersehbare Krisen gewappnet zu sein. Auch wenn die eigentlichen Lieferkettenprobleme nicht in deiner Hand liegen, kannst du ihnen trotzdem effektiv entgegenwirken, indem du deinen Bestand effizient mit einer PIM-Lösung verwaltest. So kannst du sicherstellen dass du immer aktuelle und genaue Informationen bezüglich deiner Lieferkette parat hast. 

6. Ein Zuverlässiges Tech-Stack 

Es ist einfach eine Tatsache, dass ein breitgefächertes, gut durchdachtes E-Commerce Tech Stack es einfacher macht dein Onlinegeschäft am Laufen zu halten. Es vereinfacht die Integrationen mit verschiedenen Marktplätzen, hilft dir dabei wichtige Analytics-Daten zu sammeln, deine digitalen Inhalte zu zentralisieren und so viel mehr. Doch auch hier solltest du einiges bedenken. 

Sich mehrere Tools anzuschaffen kann schnell kostspielig und komplex werden und oftmals verlangsamt es die Arbeit statt die Produktivität zu erhöhen. Laut einer Studie von LogMeIn’s GoTo führt ein Überfluss von Tools und Apps in Unternehmen zu Konzentrationsproblemen bei Mitarbeitern, was natürlich gegen die anfängliche Idee spricht die Produktivität zu verbessern. 60% aller Mitarbeiter geben sogar an dass sie durch das ewige Wechseln zwischen verschiedenen Tools für unterscheidliche Aufgaben das Gefühl haben ihr Zeit zu verschwenden. 

Die Lösung liegt nicht darin auf ein Tech Stack zu verzichten, sondern vielmehr darin, eines zu definieren das auch wirklich Sinn macht und dich ausschließlich für Tools entscheidest, die: 

  1. das Leben deiner Mitarbeiter einfacher machen
  2. relevant für dein Unternehmen sind
  3. einfach zu nutzen sind
  4. sich nahtlos mit bereits bestehenden Tools integrieren lassen 

Mit einem Tool wie Plytix PIM gehst du gleich mehrere E-Commerce Herausforderungen gleichzeitig an. Hier kannst du deine gesamten Produktinformationen ganz einfach zentralisieren und mit deinem gesamten Team zusammenarbeiten. Mit bereits integrierten DAM-Funktionalitäten, die es erlauben deine gesamten Mediendaten an einem Ort zu speichern, Product Analytics und einer nahtlosen Verteilung deiner Informationen an all deine Vertriebskanäle, deckt das Tool verschiedene, wichtige Bedürfnisse für dein Onlinegeschäft ab. Plytix PIM wurde dafür erschaffen um allen KMUs eine erschwingliche Option zu bieten ihr Onlinegeschäft zu skalieren ohne dabei ein Vermögen für ein leistungsstarkes Tech Stack ausgeben zu müssen. Hier kannst du in nur einer Plattform smarter und schneller an deinen Produktinformationen arbeiten. 

Bleib den E-Commerce Trends immer auf dem Laufenden mit Plytix PIM

Mit dem richtigen Tool an deiner Seite ist es einfach mit den neusten Trends Schritt zu halten. 

Ein Produktinformationsmanagement Tool (PIM) bietet dir eine zentrale Datenbank, die deine Produkte während des gesamten Lebenszyklus begleitet. 

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Unser Product Information Management Tool hilft dir dabei stets aktuelle und genaue Produktdaten auf all deine  Vertriebskanäle zu bringen, und gibt dir darüber hinaus auch die Gewissheit dass du immer korrekte Informationen mit Herstellern, Lieferanten, Lagerhäusern teilst - und das über die gesamte Lieferkette. 

Wenn du mehr über die Vorteile eines PIM-Systems erfahren möchtest, dann lade dir unseren KOSTENLOSEN Bericht “Wie Unternehmen, die ein PIM nutzen, ihre Konkurrenz schlagen”.