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Die 10 wichtigsten Kennzahlen Im E-Commerce

Die 10 wichtigsten Kennzahlen Im E-Commerce

Wie häufig analysiert du die Performance deines Onlineshops?  

Viele Kleinunternehmen prokrastinieren diese Aufgabe gekonnt einfach weil sie nicht wissen wo sie damit anfangen sollen. Gehörst du auch zu diesen Leuten? Na dann sind wir froh dass du auf diesen Artikel gestoßen bist!

Denn in einer von Daten gesteuerten Welt ist die Messung und Nachverfolgung von E-Commerce Metriken heutzutage einfach der Schlüssel zum Erfolg deines Onlinegeschäfts. 

Sie helfen dir dabei deine Unternehmensziele gezielt zu erreichen statt blind auf dein Magengefühl zu vertrauen und geben dir aufschlussreiche Einsichten auf brennende Fragen wie: 

  • Wie entwickeln sich unsere Verkaufszahlen? 
  • Welche Artikel werden am häufigsten bzw. am wenigsten gekauft? 
  • Welche Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung gibt es?
  • Wie sieht die KPI-Performance unseres Onlineshops aus? 

Wenn du die Performance deines Onlinestores nicht verfolgst und mißt, dann ist es beinahe unmöglich festzustellen welche Strategien funktionieren und welche eben nicht. Dich von deinem Bauchgefühl und deiner Meinung leiten zu lassen mag ja vielleicht in einigen Situationen gut gehen, doch hat dieser Ansatz in einer datengetriebenen Welt des Onlinehandels nichts zu suchen.

Laut einer Umfrage von McKinsey schneiden Unternehmen, die eine regelmäßige E-Commerce Performance Analyse durchführen, in der Regel besser ab als ihre Konkurrenten und übertrumpfen diese bezüglich wichtiger Metriken wie Gewinn, Umsatz, Umsatzwachstum oder Kapitalrendite (ROI). 

In einem hart umkämpften Markt streben natürlich alle E-Commerce Unternehmen diesen Erfolg an, deiner direkten Konkurrenz eingeschlossen. Damit du dir also einen Wettbewerbsvorteil schaffen kannst, solltest du deinen Wunsch nach Erfolg mit der Optimierung deiner KPIs zur Verbesserung deiner Unternehmensleistung in Einklang bringen. 

In der digitalen Welt gibt es unzählige Kennzahlen, die du verfolgen und messen kannst, um deine Bemühungen zu optimieren.

Damit du in diesem Metrik-Dschungel nicht den Überblick verlierst und einen überschaubaren Ausgangspunkt hast, haben wir eine Liste mit 10 Kennzahlen im E-Commerce zusammengestellt, die wir dir besonders ans Herz legen. 

1. Quelle des Traffics

Die Traffic-Quelle verrät dir über welchen Weg deine Kunden auf deinen Onlinestore gelandet sind. Das kann beispielsweise über die organische Suche, Bezahlte Werbungen, direkten Empfehlungen, E-Mail Kampagnen, oder Social Media Kanälen sein. Diese E-Commerce Metrik hilft dir auch dabei festzustellen welche Quellen letztlich die meisten Einnahmen bringen. Mit diesen Einsichten ausgestattet kannst du informierte Entscheidungen darüber treffen in welche Quellen du mehr Bemühungen für mehr Wachstum investieren solltest. 

2.) Konversionsrate der Verkäufe   

Diese Metrik verleiht dir Einsicht darüber wie viele Besucher deines Stores auch wirklich Produkte gekauft haben. Anhand dieser Kennzahl kannst du feststellen ob dein Onlineshop und deine Produkte auch wirklich ansprechend für deine Zielgruppe sind. 

Wie du diese Metrik kalkulieren kannst:

Anzahl der Verkäufe / Anzahl der Besucher x 100 

3.) Kundenbindungsrate 

Die Kundenbindungsrate (CRR) ist eine E-Commerce Metrik, die dir die Anzahl deiner bestehenden Kunden aufzeigt, die du über einen bestimmten Zeitraum binden konntest. Es handelt sich also um Kunden, die immer wieder gerne Produkte in deinem Onlinestore kaufen. Dies kann durch verschiedene Faktoren erfolgen wie qualitativ hochwertiger Produkte im Angebot, einem Kundenbindungsprogramm- und Kampagnen, 24-Stunden Kundenservice, oder einfach einem allgemein angenehmen Einkaufserlebnis, zu dem deine Kunden gerne zurückkehren.

Eine hohe Kundenbindungsrate deutet auf eine hohe Kundenzufriedenheit zurück, während eine niedrige Kundenbindungsrate eher auf Raum für Verbesserungen bezüglich deiner Kundenbindungsbemühungen hindeutet. 

Wie du diese Metrik kalkulieren kannst:

egal für welchen Zeitraum du diese Metrik berechnen möchtest, gilt folgende Formel:  E − N / S × 100 = CRR

  • E- Gesamtzahl der Kunden am Ende des Berichtszeitraums  
  • N- neu gewonnene Kunden innerhalb eines bestimmten Zeitraums 
  • S - Bestandskunden zu Beginn des Zeitraums 

4.) Net promoter score 

Diese Metrik ist genauso wichtig wie es Produktbewertungen sind wenn es um die Messung von Kundenzufriedenheit geht und ob deine Kunden dein Unternehmen weiterempfehlen würden. Diese Info kannst du ganz leicht durch Umfragen sammeln, in denen du deine Kunden fragst wie wahrscheinlich es ist, dass sie dein Unternehmen weiterempfehlen würden (auf einer Skala von 0-10). Anschließend kannst du das gewonnene Feedback in drei Antwortkategorien segmentieren: 

  • Promotoren (8-10)
  • Indifferenten (6-8) 
  • Detraktoren (0-6) 

Das Feedback gibt dir eine Menge Aufschluss über die Kundenzufriedenheit und -bindung. 

5.) Kundenakquisitionskosten (CPA) 

In einer idealen Welt würdest du gerne neue Kunden über deine organischen Bemühungen an Land ziehen. Doch leider ist der Onlinehandel in der Realität ein sehr hart umkämpfter Markt. Wenn du also die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe gewinnen möchtest kommst du nicht darum herum auch in verschiedene Marketing- und Werbekampagnen zu investieren. Wenn du diese Ausgaben verfolgst, kannst du feststellen wie viele neue Kunden du durch deine Kampagnen gewinnen konntest und ob du eventuell zu viel für diese ausgibst und Kosten reduzieren solltest. 

Wie du diese Metrik kalkulieren kannst:

Gesamtausgaben für Marketingbemühungen / Anzahl neu gewonnener Kunden = CPA

6.) Durchschnittlicher Bestellwert (AOV)

Der durchschnittliche Bestellwert, auch bekannt als Average Order Value (AOV), bezieht sich auf den durchschnittlichen Gesamtpreis, den deine Kunden während einer Bestellung beim Check-Out bezahlen. Diese E-Commerce Kennzahl ist besonders wichtig, da sie dir Auskunft darüber gibt wie viel Umsatz pro Transaktion erzeugt wird. Darüber hinaus verleiht dir diese Metrik Einsichten über das Kundenverhalten. So erfährst du welche Käufertypen deine Produkte kaufen, welche Produkte sie kaufen, und wie viel sie bereit sind für deine Produkte auszugeben.  

Diese Daten können dir dabei helfen neue Möglichkeiten aufzuzeigen um deine Kunden aus ihren typischen Gewohnheiten herauszuholen, um möglicherweise Artikel zu kaufen, die sie normalerweise nur durchstöbern, aber nie kaufen. 

Wie du diese Metrik kalkulieren kannst:

Gesamtumsatz / Gesamtbestellungen = AOV

7.) Customer Lifetime Value (CLV) 

Diese E-Commerce Metrik gibt dir die Möglichkeit in Erfahrung zu bringen wie viel Gesamtumsatz Stammkunden über einen bestimmten Zeitraum durchschnittlich einbringen. Dabei ist es egal wie lange sie bereits regelmäßig bei dir shoppen, mit dieser Kennzahl erhältst du eine Vorstellung davon wie viel sie durchschnittlich in deinem Onlineshop ausgeben. 

Wie du diese Metrik kalkulieren kannst: 

AOV / durchschnittliche Käufe pro Jahr / durchschnittlicher Zeitraum der Kundenbindung = CLV

8.) Abbruchrate des Warenkorbs

Viele Kunden füllen ihren Online-Warenkorb auf und entscheiden sich anschließend dazu deinen Onlineshop ohne Kaufabschluss wieder zu verlassen - autsch. Wir wissen wie sehr das weh tun kann, denn letztendlich hast du viel Mühe darin gesteckt sie online zu stellen damit sie sich verkaufen. Vielleicht muntert es dich ein wenig auf zu wissen, dass du nicht alleine mit diesem Problem bist und eine Menge Onlineshop-Betreiber damit kämpfen. Laut einer Studie liegt die durchschnittliche Warenkorbabbruchsrate bei etwa 69,80%, was darauf hindeutet dass es sich um ein weit verbreitetes Phänomen handelt.

Dies kann verschiedene Gründe haben: 

  • Kunden befinden sich in der Erwägungsphase, in der sie lediglich die Gesamtkosten der Artikel in Erfahrung bringen möchten
  • Mangelndes Checkout-Erlebnis
  • Bedenken hinsichtlich der Zahlungssicherheit
  • Hohe Versandkosten
  • Unerwartete zusätzliche Kosten wie Steuern und Gebühren 
  • Registrierung eines Kontos zum Abschluss des Bestellvorgangs

Wie du diese Metrik kalkulieren kannst:  

Schritt 1: Anzahl abgeschlossener Kaufvorgänge /  Anzahl erstellter Warenkörbe × 100 = Anzahl fertiggestellter Warenkörbe

Schritt 2: 100 fertiggestellte Warenkörbe = Warenkorbabbruchsrate

9.) Warenrücksendequote

Warenrücksendungen sind schmerzhaft für jeden Onlineshop-Betreiber, doch sie sind leider auch schlichte Realität im Onlinegeschäft. Die durchschnittliche Warenrücksendequote liegt branchenübergreifend tatsächlich sogar bei 20 bis 30%.

Mit dieser E-Commerce Kennzahl kannst du feststellen wie viele deiner bestellten Produkte innerhalb eines gewissen Zeitraumes wieder zurück bei dir landen. Wenn du diese Metrik verfolgst und analysierst, kannst du auch herausfinden warum deine Kunden deine Produkte zurücksenden. Wenn du eine niedrige Warenrücksendequote hast, dann kannst du dich entspannt zurücklehnen. Wenn du allerdings eine hohe Rücksendequote hast, dann solltest du Nachforschungen betreiben und herausfinden warum das so ist. 

In der Regel geben Kunden gekaufte Artikel zurück weil: 

  • sie ihre Meinung nach Erhalt des Artikels geändert haben.
  • der Artikel einfach nicht ihre Erwartungen erfüllt.
  • das Produkt möglicherweise beschädigt ankommt.
  • sie den falschen Artikel erhalten oder gekauft haben.
  • sie die falsche Größe oder Farbe gekauft haben.

Wir empfehlen dir hierfür einen Blick auf deine Rückgaberichtlinien zu werfen. 

Wenn du einen reibungslosen Warenrücksendeprozess anbietest kann dies durchaus zu mehr Rücksendungen führen, doch das ist auf den zweiten Blick gar nicht mal so schlecht. Laut einem Bericht neigen nämlich 92% aller Kunden dazu erneut auf einer Seite Produkte zu kaufen, wenn der Rücksendeprozess einfach und reibungslos verläuft. Doch falls dir auffällt, dass die meisten Rücksendungen damit zu tun haben, dass deine Kunden falsche Größen oder Farben gekauft haben, dann solltest du unbedingt den Content auf deinen Produktseiten überprüfen, da dies auf fehlerhaften Content hindeuten kann. 

Wie du diese Metrik kalkulieren kannst:  

Gesamtzahl zurückgesendeter Artikel ÷ Gesamtzahl verkaufter Artikel × 100. 

10.) Social Media Engagement 

Natürlich solltest du auch deine Sozialen Netzwerke im Auge behalten. Dabei solltest du dir insbesondere anschauen welcher deiner Sozialen Kanäle die meisten Weiterempfehlungen einbringt und dir Metriken anschauen wie die Klick-Rate und die Conversions. Wenn du beispielsweise deine Produkte im Facebook Shop verkaufst kannst du Einsichten darüber erhalten wie zufrieden Kunden mit deinen Versandbedingungen oder deinem Kundenservice sind, wer genau deine Kunden sind und welche die beliebtesten Artikel sind. Die Erfassung und Messung dieser Metriken ist besonders interessant wenn du in die Welt des Social Commerce eintauchen möchtest. 

Das Tool zur Erfassung und Optimierung deiner E-Commerce Metriken 

In der Welt des E-Commerce ist Content einfach der König. 

Wenn dein Content deine bereits bestehenden und potentiellen Kunden nicht anspricht, dann ist es sehr wahrscheinlich dass dein Traffic, deine Conversions- und Kundenbindungsrate, und der durchschnittliche Bestellwert den Bach runtergehen, während die Abbruchrate des Warenkorbs und die Rücksendequote in die Höhe schießen - also nicht gerade ein erwünschtes Szenario. Genau hier kommt ein erschwingliches Produktinformationsmanagement System (PIM) ins Spiel.

Plytix kann dir bei der Optimierung deiner Produktinhalte helfen, sodass du stets qualitativ hochwertigen Product Content bereitstellen kannst - immer und überall. Von deinen Produktbeschreibungen, bis hin zu Farb- oder Größenattributen, Bilder und Videos: hier kannst du wirklich deinen gesamten Content ganz leicht verwalten, statt manuelle Aktualisierungen auf unzähligen Excel-Tabellen vorzunehmen. Und darüber hinaus kannst du und dein gesamtes Team Produktkataloge für dein Onlinegeschäft erstellen, die auch wirklich Umsätze generieren. 

Wo wir hier über das Tracking von E-Commerce Metriken sprechen, darf natürlich ein wichtiges Tool nicht fehlen: ein Analytics Tool. Nicht alle PIM-Systeme verfügen über solch ein integriertes Feature, weshalb oft der separate Einsatz von Google Analytics  notwendig ist. Doch warum in zwei verschiedenen Tools arbeiten wenn man einen direkten Überblick der Metriken in demselben Tool haben kann, wo man alle Produktdaten zusammen hat? Plytix PIM ist mit einem integrierten E-Commerce Analytics Tool ausgestattet, was die Analyse deiner Product Performance zu einem Kinderspiel macht. 

Unser E-Commerce Analytics Tool ist direkt mit Google Analytics integriert um dir Zeit zu sparen und dir einen vollständigen Überblick darüber zu geben, wie deine Produkte auf all deinen Kanälen abschneiden. Hier kannst du all deine wichtigsten Metriken von einem zentralen System aus nachverfolgen und deine Daten flexibel nach Produkt- und Kanalgruppen segmentieren und in Form von Vergleichsdiagrammen und Datentabellen einsehen. 

Du möchtest gerne mehr darüber erfahren? Dann lade KOSTENLOS unseren Leitfaden für die wichtigsten E-Commerce Kennzahlen herunter!