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Ein PIM für Alle: Warum Plytix unbegrenzt viele Nutzer zulässt

Ein PIM für Alle: Warum Plytix unbegrenzt viele Nutzer zulässt

Wir sind zwar ein SaaS-Unternehmen (Software as a Service), doch trotzdem sind in all unseren Kostenplänen eine unbegrenzte Anzahl an Usern mit inbegriffen - einfach so! Klingt komisch? Vielen Leuten fällt es tatsächlich schwer dem Glauben zu schenken, doch wir können dir versichern, dass all unsere Pläne, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, eine unbegrenzte Anzahl an Nutzern beinhalten. Bei uns ist jeder Willkommen! In diesem Artikel erklären wir dir warum das in dieser Branche nicht Gang und Gebe ist, aber warum WIR das so machen.

Unbegrenzt viele User ist alles andere als der Marktstandard 

Zuerst ist es wichtig klarzustellen, dass das alles andere als normal ist. Und das wissen wir auch. Viele SaaS-Unternehmen berechnen ihre Gebühren pro Benutzer, einfach weil sie wissen, dass sie so das Meiste aus dem Geldbeutel holen können. Das ist an sich ja keine schlechte Strategie, im Gegenteil: für viele SaaS-Plattformen wirkt diese Wunder. Hier einmal ein Beispiel von Monday.com: 

Monday.com kostenlos

Hier können zwar auch so viele Nutzer hinzugefügt werden wie das Herz es begehrt, allerdings werden auch die entsprechenden Kosten dafür berechnet. Als Projektmanagement-Software wissen sie genau welchen Mehrwert es für ihre Kunden hat mehrere Mitglieder zu der Plattform hinzuzufügen, weshalb diese Preisgestaltung für sie einfach zu rechtfertigen ist. 

So lassen sich schnell Upsells und gestaffelte Preispläne erzielen, was auch für die Nutzer von Vorteil sein kann, wenn wir davon ausgehen, dass einem größeren Team üblicherweise auch ein größeres Budget zur Verfügung steht.

Weitere Beispiele 

Nur um dir einmal aufzuzeigen wie üblich diese Strategie ist und warum die Leute oft mit der Stirn runzeln wenn wir sagen, dass wir unsere Kosten nicht pro Benutzer berechnen, schauen wir uns doch einmal die Preisgestaltung von weiteren Kollaborationstools an. 

Die Jira Software von Atlassian, ein Projektmanagement-Tool für Entwickler, berechnet ebenfalls ihre Kosten pro Nutzer. Hier kannst du ganz einfach angeben für wie viel Nutzer du für das Tool benötigst, und schon werden dir die angepassten Preise pro Nutzer angezeigt 

Jira Software Preise

Auch das Projektmanagement-Tool von Asana bedient sich dieser beliebten Preisstrategie, bei der Kosten pro Nutzer berechnet werden.

Asana Preise

…genauso wie das Kollaborationstool von Trello (man erkennt gar nicht, dass ich mich nach Projektmanagement-Tools umgesehen habe, oder? 🙈). 

Trello Preise

Und auch viele PIM-Anbieter nutzen diese Preisgestaltung für ihre Pläne, wie zum Beispiel Pimcore: 

Pimcore Preise 

Was wirklich passiert wenn Kosten pro User berechnet werden

Wir könnten natürlich auch die Kosten pro User berechnen, doch in unserer Erfahrung ist das aus der Sicht der Nutzer kontraproduktiv. Im Gegenteil führt das in der Regel zu schlechten Praktiken wie bspw.: 

  • Derselbe Login wird von mehreren Usern genutzt um das Hinzufügen von weiteren, kostenpflichtigen Nutzern zu vermeiden 
  • Teammitglieder erhalten keinen Zugriff auf das Tool um die Kosten so gering wie möglich zu halten 
  • Es wird ein Kostenplan ausgewählt, der auf wichtige Funktionen verzichtet, nur um alle nötigen Teammitglieder einladen zu können und dabei Kosten einzusparen 

Vielleicht ertappst du dich gerade selbst dabei, dass du eine der genannten Praktiken schonmal durchgeführt hast. Das ist einfach nur menschlich.  Das Problem ist nur dass diese schädigend für dein Unternehmen sein können. Wenn ein und derselbe Login von mehreren Teammitgliedern benutzt wird, dann wird das Nachweisen von durchgeführten Handlungen zu einer echten Vertrauensfrage. Auch in Bezug auf die Sicherheit der Plattform ist diese Praxis äußerst fragwürdig. Wenn es darum geht bestimmte Teammitglieder von dem Tool auszuschließen, dann sind das in der Regel Mitglieder, die üblicherweise nur Zugang zu den Informationen benötigen, aber keine aktiven Nutzer der Plattform sind. Auch wenn es vielleicht logisch klingen mag gerade diesen Teammitgliedern keinen Zugang zum Tool zu verschaffen, sorgt diese Praxis dann doch für ungewollte Silos und Engpässe. Das Setzen auf mehr Teammitgliedern statt auf wichtige Features ist auch nicht gerade smart, denn dies führt im Endeffekt oft zu erforderlichen Zwischenlösungen und weniger effizienten Workflows. 

Unsere Vision eines effizienten Tools 

Bei Plytix sind wir der Meinung dass ein PIM dafür da sein sollte um die Zusammenarbeit zu optimieren und zu fördern. Das Produktinformationsmanagement (PIM) hängt von den verschiedensten Teammitgliedern, Kompetenzen und Entscheidungsträgern ab. Die Person, die den Content verfasst ist höchstwahrscheinlich nicht dieselbe Person, die diesen genehmigt. Und genauso ist die Person, die die Produktfeeds erstellt nicht dieselbe, die die ganzen Daten ins System importiert. Darüber hinaus gibt es ganz sicher noch eine Reihe von Teammitgliedern, die einfach nur die ganzen Daten einsehen müssen, diese aber niemals bearbeiten. Mit diesem Wissen ausgestattet, könnten wir natürlich eine Preisstrategie verfolgen, die die Kosten pro Nutzer berechnet. 

Das möchten wir aber nicht. 

Wir möchten nicht dass unseren Nutzern Grenzen gesetzt werden (dazu auch noch für etwas, das nur einen geringen Mehrwert für Unternehmen zu haben scheint). Das Hinzufügen von Nutzern in unser System kostet uns nichts. Wenn du beispielsweise Laura vom Marketingteam in deinen PIM-Account hinzufügst, löst das nicht gleich einen drastischen Anstieg bei uns im Server aus. 

Was uns jedoch Geld kostet ist die Datenverarbeitung. Aus diesem Grund werden unsere Preise anhand der im Plan beinhalteten SKUs und dem Datenspeicher berechnet. Beide Faktoren haben unserer Erfahrung nach direkte Auswirkungen darauf wie viele Informationen durch das Versenden von Produktfeeds, das Erstellen von PDF-Produktdatenblättern und dem Herunterladen von Informationen von einem Brand Portal verarbeitet werden. 

Genau deshalb berechnen wir die Kosten nicht pro Benutzer. Es macht in unseren Augen einfach keinen Sinn. 

Der steinige Weg zu unserer Preisgestaltung 

Die Preise für eine Software zu berechnen ist kein Kinderspiel, das kannst du uns glauben. Hierbei müssen die verschiedensten Faktoren berücksichtigt werden von wirtschaftlichen bis hin zu psychologischen Aspekten, und eine Menge davon:  

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Wir haben vieles versucht: von Preisstaffelungen anhand der Anzahl der SKUs, Datenspeicher, inklusiver Features und andere komplizierte Berechnungen. Doch irgendwie wurde diese Vorgehensweise am Ende immer zu unübersichtlich, sowohl für unsere potenziellen Kunden als auch für unser Sales Team, weshalb wir uns dafür entschieden haben unkomplizierte Kostenpläne anzubieten, auch wenn diese nicht sehr üblich in dieser Branche sind. 

Wir bieten 3 Kostenpläne: 

Plytix Priese

Unsere Preisgestaltung ist ein offenes Buch. 

Bei den meisten PIM, DAM-Tools und ähnlichen Systemen sind die Preise auf Anhieb nicht so ersichtlich. Uns liegt Transparenz jedoch sehr am Herzen, weshalb wir unsere Preisgestaltung offen darlegen. Unsere Nutzer können mit dem PRO-Plan Gebrauch von allen Features machen, oder aber auch nur die Module zusätzlich zum Standard-Plan buchen, die sie wirklich brauchen. So zahlst du stets nur für das, was du auch wirklich benutzt. 

Mit unserem Standard-Plan kannst du deine Produktinformationen ganz einfach zentralisieren und standardisieren, sodass du die perfekte Grundlage für das Wachstum deines Unternehmens schaffen kannst. Keine Sorge, falls unsere aufgeführten Kostenpläne nicht deinen individuellen Bedürfnisse entsprechen - wir sind immer offen für das Gespräch und bereit einen maßgeschneiderten Plan ganz nach den Bedürfnissen deines Unternehmens zu erstellen, mit dem beide Seiten zufrieden sind (wir müssen schließlich auch über die Runden kommen).

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