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Welche Daten kommen In Ein PIM?

Welche Daten kommen in ein PIM?

Product Information Management (PIM) ist für Marken, die online ihre Produkte verkaufen, einfach ein Muss. Eine PIM-Software ist ein Zuhause für deine Produktinformationen, in dem du deinen Bestand zentralisieren und gleichzeitig deine Marketinginformationen anreichern kannst. 

Heutzutage haben Onlinehändler die Qual der Wahl bezüglich der Kanäle, auf denen sie ihre Produkte verkaufen können: es gibt so viele E-Commerce Marktplätze und Kanäle da draußen und schnell neigt man dazu seine Produkte auf all diesen Kanälen verkaufen zu wollen. Doch bevor du dies tust, solltest du zuerst einmal einen genaueren Blick auf deine Produktinformationen werfen, denn wenn du deine Produkte überall verkaufst, dann solltest du auch überall ein einheitliches Markenimage bereitstellen. 

Und genau hierbei hilft dir ein PIM. 

Was gilt als Produktinformationen? 

Der Begriff lässt zugegebenerweise ziemlich viel Spielraum für Interpretation. 

Es ist einer dieser Begriffe wo du im ersten Moment denkst dass du natürlich weißt worum es sich hierbei handelt, doch beim genaueren Hinsehen merkst, dass es vielleicht doch nicht so ganz offensichtlich ist was genau Produktinformationen beinhalten. Und genau diese Verwirrung kann ein Hemmnis für die Einführung eines PIM-Systems sein. Im Allgemeinen sind Produktinformationen alle Daten oder Inhalte, die für die Vermarktung und den Vertrieb deiner Produkte notwendig sind.

Im E-Commerce ist es oftmals der Content, der dein Merchandising und Marketing-Team unterstützt. Hierbei kann es sich um alle möglichen Informationen handeln wie der SKU eines Produkts bis hin zu einem Video über die Wartung eines brandneuen Staubsaugers. Wirklich alle Informationen, die für den Verbraucher einen Mehrwert darstellen, sollten in einem PIM-System gespeichert und verwaltet werden, um das Einkaufserlebnis des Kunden zu verbessern.

Werfen wir mal einen genaueren Blick auf fünf verschiedene Arten von Daten, die in einem PIM gespeichert werden können: 

1. Grundlegende Produktidentifikatoren 

Produktidentifikatoren beinhalten Informationen wie dem Produkttitel und der Artikelnummer, der SKU. Wenn du diese Datenpunkte in deiner PIM-Software speicherst, dann können interne Teams, Lieferanten und Händler diese Produkte leichter nachverfolgen. Auf der anderen Seite, ist es natürlich auch für deine Nutzer viel leichter deine Produkte über eine schnelle Suchfunktion online zu finden. 

Wenn du deine Produkte auch auf dem internationalen Markt verkaufst, dann solltest du auch die sogenannte GTIN-Nummer (Global Trade Item Number) im PIM aufbewahren. Da verschiedene Länder unterschiedliche GTIN-Formate verwenden, musst du möglicherweise mehrere Versionen in deine Produktinformationen aufnehmen. Deine PIM-Software kann als zentrale Datenbank für die unterschiedlichen Codes dienen und dir somit einen reibungsloseren Verkauf und Versand zwischen den Ländern ermöglichen.

2. Qualitativ hochwertige Bilder

Die besten PIM-Systeme kombinieren klassische PIM-Funktionen mit Digital Asset Management (DAM) Funktionalitäten. Wenn es um die Aufbewahrung deiner visuellen Daten geht, dann kannst du in einem PIM alle marketingrelevanten Bilder zentralisieren, die deine Botschaft unterstützen. In den meisten Datentabellen wie Excel ist es möglich nur ein Produkt pro Zeile aufzulisten, was die Aufführung von Bildern stark einschränkt. In einem PIM kannst du gleich mehrere Bilder unter einem Produkt aufbewahren um die Qualität deiner Produktlistings zu verbessern. Dazu kommt noch, dass jeder Kanal seine ganz eigenen Anforderungen an das Format und die Größe der Produktbilder hat. Du kannst diese Vielfalt an Produktbildern in deinem PIM speichern und somit alle Produktinformationen zentral an einem Ort aufbewahren.

3. Marketing-Botschaften 

In deinem Produktinformationsmanagement-System kannst du deine Produktbeschreibungen und -titel in verschiedenen Sprachen aufbewahren (an dieser Stelle sei allerdings angemerkt, dass diese Informationen auf allen Sprachen und für alle Produkte eine einheitliche Struktur aufweisen sollten). Deine Produktinformationen sind ein ganz wichtiges Instrument für das Marketing, denn letztendlich steckt in ihnen die Geschichte, die du deinen Kunden erzählen möchtest. Vergewissere dich also dass deine Produktlistings sowohl für deine Kunden als auch für die Suchmaschinen optimiert sind. 

Du solltest hier auch die Taxonomie deiner Produkte berücksichtigen und deinen Content anhand von Filtermöglichkeiten in bestimmte Kategorien unterteilen. Eine gut durchdachte Taxonomie hat das Potenzial das Kundenerlebnis durch verbesserte Suchfunktionen und einer übersichtlichen Navigation maßgeblich zu verbessern und letztlich deinen Umsatz zu steigern.

4. Aussagekräftige Mediendateien

Kunden erfahren beim Onlineshopping nicht dasselbe Einkaufserlebnis, wie sie es in einem Laden tun: sie können das Produkt nicht sehen, anfassen oder riechen. Genau aus diesem Grund musst du es dir zur Aufgabe machen die Vorstellungskraft deiner Verbraucher anzuregen und ihnen Informationen bieten, die ihnen eine möglichst genaue Vorstellung deiner Produkte geben. Wenn du beispielsweise Informationen wie Videos, PDF-Handbücher zum Herunterladen, Bedienungsanleitungen oder ähnliches hinzufügst, kannst du das Kundenerlebnis auf all deinen Kanälen bereichern.

5. Technische Spezifikationen 

Auch technische Spezifikationen wie Größe, Dimensionen, Preise, Gewicht, Farben, Material, etc. können in deinem PIM aufgenommen werden. Auch wenn diese Informationen vielleicht nicht für den internen Nutzen grundlegend sind, sind sie es in jedem Fall für verschiedene Marketplaces und anderen Kanälen. Wenn du all diese Daten an einem zentralen Ort zusammen hast, dann kannst du deinen Content mit den jeweiligen Plattformen syndizieren ohne diesen jedes Mal aufs Neue manuell eingeben zu müssen. Gerade für Kunden sind technische Spezifikationen ausschlaggebend, da diese ihnen dazu verhelfen sich ein genaues Bild von deinem Produkt zu machen. Sie sorgen für Transparenz und dafür dass die Erwartungen der Kunden letztendlich getroffen werden. 

Entfalte das volle Potenzial deiner Produktdaten

PIM gilt als eines der hilfreichsten E-Commerce Tools, und trotzdem nutzen es nur ungefähr 33% aller Brands. Viele Unternehmen schlagen sich immer noch mit ERPs, Excel-Tabellen und dem Backend ihrer Webseite für die Datenverwaltung herum. Diese Herangehensweise ist alles andere als effizient und beeinflusst stark die Qualität deiner Produktinformationen, die du mit der ganzen Welt teilst. 

Es wird Zeit sich mehr Gedanken über deine Produktdatenverwaltung zu machen. Buche deine kostenlose Demo mit Plytix und überzeuge dich selbst wie leicht es sein kann deine Produkte ohne viel Zeit- und Arbeitsaufwand vor die richtigen Kunden zu bringen. 

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