| schedule 2 minute read | label Product Information Management

PIM vs. ERP: Wie PIM und ERP-Systeme Zusammen Arbeiten

PIM vs. ERP: Wie PIM und ERP-Systeme Zusammen Arbeiten

Es verlangt unglaublich viel Arbeit den Content deines Webshops anzureichern, besonders wenn du über sehr viele Daten und Dateien verfügst. Mit höchster Wahrscheinlichkeit benötigst du zu diesem Zweck ein System zur inhaltlichen Anreicherung um deine Daten möglichst optimiert zu halten. Zwei sehr übliche Lösungen in diesem Zusammenhang sind Product Information Management (kurz: PIM, deutsch: Produktinformationsmanagement) und Enterprise Resource Planning (kurz: ERP), doch wie funktionieren diese beiden zusammen? 

Beide Systeme dienen gleichermaßen als zentrale Datenbank für unternehmensrelevante Informationen. Doch worin sie sich unterscheiden, sind die Informationen, die sie behausen und wofür genau diese Systeme verwendet werden.

Enterprise Resource Planning (ERP)

Ein ERP-System enthält verschiedene Daten bezüglich der Geschäftsressourcen. Als Ressource gilt jegliche Information bezüglich der Produkte, Kunden, Logistik und mehr. So würde beispielsweise ein Produkt in einem ERP-System Informationen enthalten wie Lagerbestand, Preis und Lagerstandort. All diese Informationen erlauben dem Unternehmen diese spezifischen Ressourcen somit nachzuverfolgen.

Ein ERP-System enthält jedoch keine Marketinginformationen, digitalen Medien oder Vertriebsmaterial. Und das sollte es auch nicht. Ein ERP-System ist besonders nützlich im Bereich Logistik, Finanzen oder anderen Abteilungen, die sehr datenzentriert und nicht contentzentriert sind. 

An dieser Stelle kommt nämlich das PIM ins Spiel - um deine Daten weiter anzureichern. 

Product Information Management (PIM)

Mit einem PIM-System kannst du die Informationen aus einem ERP-System zentralisieren und diese dann für Marketing- und Vertriebzwecke anreichern. Es folgt demselben Prinzip wie das eines CRM, das dir erlaubt Kundendaten in einer benutzerfreundlichen Art anzureichern, um die Kundenbeziehungen und Follow-ups auf effektive Art und Weise verwalten zu können.

Ein PIM gibt also der Marketing- und Vertriebsabteilung die Möglichkeit Produktbeschreibungen in verschiedenen Sprachen, Produktbilder und andere Mediendateien, kanalspezifische Daten und weitere Informationen hinzuzufügen, was wiederum die Verkaufsqualität der Produkte verbessert. Grundlegende PIM-Funktionen geben auch dem E-Commerce Manager die Fähigkeit die angereicherten Informationen auf der Webseite zu veröffentlichen oder diese ganz leicht mit anderen Handelspartnern zu teilen.

Es handelt sich also um eine sehr hilfreiche Middleware-Lösung, da diese Daten aus deinem ERP-System zieht und nahtlos mit deiner beschreibenden Information, Medien und Marketing Copies zusammenfügt. Darüber hinaus bemächtigt es dich diese Informationen ganz leicht an andere Plattformen zu senden, ohne dich dabei mit unzähligen Excel-Tabellen und Cloud Speicher rumzuschlagen. 

Wie die beiden Systeme zusammenarbeiten 

Die Beziehung zwischen einem ERP und PIM verhilft dir dabei das  Tagesgeschäft nahtlos mit deiner Webseite zu verbinden und deinen Kunden transparente und einheitliche Produktinformationen bieten zu können. Trotz einiger Überschneidungen ergänzen sich die beiden Systeme, da sie unterschiedlichen unternehmenskritischen Zwecken dienen. 

Auch wenn es nicht zwingend notwendig ist über beide Systeme zu verfügen, ist es definitiv eine Überlegung wert. Händler und Hersteller, die mit den beiden Systemen arbeiten, können ihren Kunden schneller und kontinuierlicher ausführliche und präzise Produktinformationen zur Verfügung stellen. Die Nutzung beider Systeme kann besonders hilfreich sein wenn Händler mit einer großen Menge an Produkten arbeiten. 

In manchen Fällen können Produktinformationen auch ohne die Hilfe eines PIM ganz einfach aus dem ERP-System in die Webseite eingebunden werden. Meistens gestaltet sich das jedoch als ein mühsamer, fast schmerzvoller Prozess.  Umso mehr sich dein Produktkatalog erweitert, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein PIM-System dir eine Menge Zeit ersparen wird deine Produktinformationen zu verwalten. Eine zentrale Produktdatenbank erleichtert dir die Verwaltung von Produktdaten, Aktualisierung von Compliance-Informationen, Instandhaltung von Produktinformationen gemäß der jeweiligen Saison und vieles mehr.  

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass ein PIM und ERP-System bei korrekter Integration dir ergänzend dabei helfen deine Prozesse zu automatisieren und dir somit eine Menge Zeit, Geld und Kopfschmerzen ersparen wenn es darum geht mit einer großen Menge an Produktinformationen zu arbeiten.

Du möchtest unser PIM im Einsatz sehen?

Buche deine Demo oder teste Plytix kostenlos!

 
Plytix Blog subscription

Erhalte unsere Artikel direkt in deinem Posteingang